Was ist ein interner Link?
Jedes Mal, wenn du von einer Seite deiner Website auf eine andere Seite derselben Domain verlinkst, erstellst du einen internen Link. Technisch gesehen unterscheidet er sich nicht von jedem anderen Hyperlink – der einzige Unterschied liegt darin, dass Quell- und Ziel-URL dieselbe Root-Domain teilen.
Interne Links unterscheiden sich von externen Links (die deine Website verlassen) und Backlinks (die von anderen Websites auf deine zeigen). Da du sie vollständig selbst kontrollierst, sind sie einer der wirksamsten Hebel im technischen SEO – ohne Abhängigkeit von Dritten.
- Navigationsmenüs mit Links zu Hauptkategorien sind interne Links
- „Ähnliche Artikel"-Blöcke am Ende eines Blogbeitrags enthalten interne Links
- Kontextueller Ankertext, der im Fließtext auf eine andere Seite verweist, ist ein interner Link
Wie interne Links das Ranking beeinflussen
Suchmaschinen entdecken neue Seiten vor allem durch das Folgen von Links. Hat eine Seite keine internen Links, die auf sie zeigen, kann Googlebot sie möglicherweise nie finden – egal wie wertvoll ihr Inhalt ist. Interne Links sind deshalb entscheidend dafür, dass jede Seite deiner Website gecrawlt und indexiert wird.
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Interne Link-Equity in 30 Sekunden sehen →Über die Auffindbarkeit hinaus verteilen interne Links PageRank. Jede Seite besitzt eine bestimmte Menge Ranking-Autorität, und ausgehende Links geben diese Autorität an Zielseiten weiter. Wer Links gezielt auf Prioritätsseiten setzt, konzentriert Autorität dort, wo sie am meisten wirkt. Seiten mit vielen eingehenden internen Links ranken im Schnitt besser – bei sonst gleichen Faktoren.
- Interne Links ermöglichen Googlebot, neue oder aktualisierte Inhalte schneller zu crawlen
- Seiten mit mehr eingehenden internen Links akkumulieren mehr PageRank
- Ankertext in internen Links verstärkt Relevanz-Signale für die Zielseite
Interne Links messen und analysieren
Der gängigste Ansatz ist ein Site-Crawl mit einem Tool wie Screaming Frog, das einen All-Inlinks-Export erzeugt, der jedes Quell-Ziel-Paar auf deiner Website auflistet. Lade diese Datei in LinkJuice hoch und erhalte einen vollständigen gerichteten Graphen, der zeigt, wie viele eingehende und ausgehende Links jede URL hat.
Achte besonders auf Seiten mit null oder einem eingehenden internen Link – sie sind strukturell fragil und sammeln kaum PageRank an. Seiten mit hunderten eingehenden Links erhalten möglicherweise mehr als nötig, während wertvolle Seiten unterverlinkt bleiben.
- Screaming Frog All-Inlinks exportieren, dann in LinkJuice analysieren
- Seiten mit 0 eingehenden Links sind verwaiste Seiten – nicht durch den Linkgraph erreichbar
- Hochwertige Seiten mit weniger als 3 eingehenden Links sind schnelle Optimierungsziele
Interne Verlinkung mit LinkJuice optimieren
Beginne mit verwaisten Seiten – URLs ohne eingehende interne Links. Finde die relevanteste bestehende Seite auf deiner Website und setze einen kontextuellen Link zur verwaisten Seite. Schon ein einziger gut platzierter interner Link kann eine unsichtbare Seite in ein crawlbares, rankfähiges Asset verwandeln.
Prüfe anschließend deine autoritätsstärksten Seiten (in der Regel Startseite und Top-Kategorieseiten) und untersuche, wohin sie ihre Link Equity senden. Zu viele Links auf unwichtige Seiten verdünnen die Autorität, die besser auf hochwertige Conversion- oder Ranking-Ziele gelenkt werden sollte.
- Verwaiste Seiten zuerst beheben – sie haben den höchsten Gewinn pro hinzugefügtem Link
- Beschreibenden, keyword-relevanten Ankertext verwenden, um topische Signale zu stärken
- Zu viele Links pro Seite vermeiden – jeder zusätzliche Link verringert die weitergegebene Equity
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Finde deine schwächsten internen Links, bevor Google es tut →Häufige Fragen
- Was ist ein interner Link?
- Ein interner Link ist ein Hyperlink, der von einer Seite auf eine andere Seite derselben Domain verweist. Suchmaschinen folgen diesen Links, um Inhalte zu entdecken, die Seitenstruktur zu verstehen und PageRank zu verteilen.
- Wie viele interne Links sollte eine Seite haben?
- Es gibt keine universelle Obergrenze. Entscheidend sind Relevanz und Qualität – jeder Link sollte einen echten Mehrwert für Nutzer und Suchmaschinen bieten. Weniger, aber gezieltere Links sind besser als eine Flut irrelevanter Verweise.
- Geben interne Links PageRank weiter?
- Ja. Interne Dofollow-Links übertragen einen Teil des PageRanks der verlinkenden Seite auf die Zielseite. Je weniger ausgehende Links eine Seite hat, desto mehr PageRank wird pro Link weitergegeben.
- Wie finde ich Seiten ohne interne Links?
- Lade den Screaming Frog All-Inlinks-Export in LinkJuice hoch. Das Tool erkennt automatisch alle URLs mit null eingehenden internen Links und listet sie zur sofortigen Bearbeitung auf.
- Was ist der Unterschied zwischen internem und externem Link?
- Interne Links verweisen auf Seiten innerhalb derselben Domain und liegen vollständig unter deiner Kontrolle. Externe Links zeigen auf andere Domains – sie sind für Crawlability und PageRank-Verteilung weniger steuerbar.
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