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Ankertext: Definition und SEO-Bedeutung erklärt

Der Ankertext ist mehr als nur der klickbare Teil eines Links – er ist ein direktes Relevanz-Signal für Suchmaschinen. Die richtige Formulierung deiner internen Links kann das Ranking der Zielseite spürbar verbessern.

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Definition Der Ankertext (englisch: Anchor Text) ist der sichtbare, klickbare Text eines Hyperlinks. Er erscheint im Fließtext in der Regel farblich hervorgehoben und unterstrichen. Für Suchmaschinen ist er ein wichtiges Signal: Er kommuniziert, worum es auf der verlinkten Seite geht, und stärkt deren thematische Relevanz für das genannte Keyword.

Was ist ein Ankertext?

In HTML ist der Ankertext der Text zwischen den öffnenden und schließenden <a>-Tags. Ein Link wie <a href="/glossary/pagerank/">PageRank erklärt</a> hat „PageRank erklärt" als Ankertext. Google liest diesen Text und versteht: Die verlinkte Seite handelt offenbar vom Thema PageRank.

Das macht den Ankertext zu einem der wenigen Optimierungspunkte, die du vollständig selbst kontrollierst – besonders bei internen Links. Während externe Backlinks oft generische oder unpassende Ankertexte haben, kannst du interne Links mit präzisen, keyword-relevanten Ankertexten versehen.

  • Exakter Match: Der Ankertext enthält genau das Ziel-Keyword der verlinkten Seite
  • Teil-Match: Eine natürliche Variante oder Erweiterung des Keywords
  • Generisch: „hier klicken", „mehr erfahren" – gibt Suchmaschinen keinen Kontext

Ankertext in der SEO-Praxis

Bei internen Links sind beschreibende, keyword-relevante Ankertexte ausdrücklich empfehlenswert. Google behandelt interne Links anders als externe Backlinks: Das Risiko einer Over-Optimization-Penalty durch exakte Keyword-Ankertexte ist bei internen Links deutlich geringer. Wichtig ist, dass der Ankertext natürlich in den Fließtext passt.

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Ein häufiger Fehler in der Praxis: Redakteure verlinken mit generischen Texten wie „hier", „mehr dazu" oder „weiter lesen". Diese Ankertexte geben Suchmaschinen null Kontext über die Zielseite und verschwenden das Potenzial jedes einzelnen Links.

  • Beschreibende Ankertexte für interne Links verwenden – keine generischen Formulierungen
  • Ankertexte sollten das Hauptthema oder Keyword der Zielseite widerspiegeln
  • Variation ist gut: Nicht immer exakt dasselbe Keyword als Ankertext verwenden

Ankertext-Typen im Überblick

SEOs unterscheiden verschiedene Ankertext-Typen nach ihrer Keyword-Nähe. Exakter Match bedeutet, der Ankertext ist identisch mit dem Haupt-Keyword der Zielseite. Teil-Match-Anker enthalten das Keyword als Teil einer längeren Phrase – natürlicher und weniger anfällig für Penalties. Marken-Anker verwenden den Markennamen; nackte URLs zeigen die URL selbst als Text.

Für eine gesunde interne Verlinkungsstruktur empfiehlt sich eine natürliche Mischung: Mehrheitlich Teil-Match und beschreibende Ankertexte, ergänzt durch exakte Matches an strategischen Stellen – zum Beispiel bei der primären internen Verlinkung der wichtigsten Zielseite.

  • Teil-Match-Anker: natürlichste Option und geringes Penalty-Risiko
  • Exakter Match sparsam und kontextuell einsetzen
  • Generische Anker minimieren – sie verschwenden das Potenzial jedes Links

Ankertexte mit LinkJuice analysieren

LinkJuice analysiert die Ankertext-Distribution in deiner internen Verlinkung. Du siehst auf einen Blick, welche Seiten hauptsächlich mit generischen Texten verlinkt werden und damit Ranking-Potenzial verschenken. Außerdem erkennst du, ob wichtige Zielseiten mit konsistenten, relevanten Ankertexten verlinkt werden oder ob die Verteilung zufällig und unkoordiniert ist.

  • Ankertext-Verteilung pro Ziel-URL analysieren
  • Seiten mit überwiegend generischen Ankertexten als Optimierungsziele identifizieren
  • Konsistente keyword-relevante Verlinkung für Prioritätsseiten sicherstellen

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Häufige Fragen

Was ist ein Ankertext?
Der Ankertext ist der sichtbare, klickbare Text eines Hyperlinks. Für Suchmaschinen ist er ein wichtiges Signal: Er kommuniziert, worum es auf der verlinkten Seite geht, und stärkt deren Relevanz für das genannte Keyword.
Welche Ankertext-Typen gibt es?
Exakter Match (genau das Ziel-Keyword), Teil-Match (Variante des Keywords), generisch (hier klicken, mehr erfahren), Markenname, Bild-Ankertext (Alt-Text) und nackte URL. Für interne Links sind exakter und Teil-Match am effektivsten.
Kann ich für interne Links immer exakte Keywords als Ankertext verwenden?
Ja, interne Links sind weniger anfällig für Over-Optimization-Penalties als externe Links. Beschreibende, keyword-relevante Ankertexte sind ausdrücklich empfehlenswert – wichtig ist nur, dass der Text natürlich in den Fließtext passt.
Was ist ein schlechter Ankertext?
Generische Formulierungen wie „hier klicken", „mehr erfahren" oder „weiter" – sie geben Suchmaschinen keinerlei Kontext zur verlinkten Seite. Beschreibende Ankertexte, die das Thema der Zielseite klar benennen, sind deutlich besser.

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